Unser VerstÀndnis von erwachsenengerechtem Lernen


Philosophie
Sie als Teilnehmende und Teilnehmer wollen bei kv pro einen höchstmöglichen Kompetenzzuwachs erzielen und diesen unmittelbar in Ihr Berufsfeld ĂŒbertragen – und zwar nicht erst nach der Weiterbildung, sondern ab der ersten Unterrichtseinheit.

Unsere Unterrichtsformen basieren auf fĂŒnf didaktischen GrundsĂ€tzen, die Ihr Lernen in den Mittelpunkt des Unterrichts stellen – und nicht die Stoffvermittlung. Das setzt Ihre aktive Mitgestaltung voraus in den verschiedenen Lernphasen: in der Vorbereitung und Wissensaneignung, im Unterricht und in der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand sowie in der Nachbearbeitung und der Übertragung in Ihren Arbeitsprozess.

1. Aktives Lernen
Der Lernprozess wird so gestaltet, dass neue Kenntnisse (Wissen, FĂ€higkeiten/Fertigkeiten) selbstĂ€ndig mit den eigenen Wissensstrukturen verbunden werden. Dies erfolgt in der Vorbereitungs- und/oder PrĂ€senzphase und wird durch geeignete Methoden und Sozialformen unterstĂŒtzt. PrĂ€senzphasen sind charakterisiert durch wenig Frontalunterricht sowie durch Kompetenzförderung, die zum Ziel hat, die erworbenen Kenntnisse zu festigen und in die Berufspraxis zu ĂŒbertragen.

2. Selbstgesteuertes Lernen
Die Lernprozesse orientieren sich an Kompetenzen und Lernzielen, welche den Teilnehmenden begrĂŒndet werden. Das selbstgesteuerte Lernen wird methodisch begleitet und unterstĂŒtzt durch Kompetenzraster, Lernziele, Lernaufgaben, Leittexte, Lerndossiers, WerkstĂ€tte, Projektarbeiten, etc. So werden Verbindlichkeit und Lernerfolg gesteigert.

3. Konstruktives Lernen
Konstruktives Lernen geschieht bei der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Situationen oder Fragestellungen und im Austausch mit anderen Lernenden zur ÜberprĂŒfung und Anpassung der eigenen Wissensstruktur. Die Konstruktion von neuem Wissen erfolgt in AbhĂ€ngigkeit von persönlichen und beruflichen Erfahrungen, Vorkenntnissen und Überzeugungen. Reflexionsschlaufen ĂŒber eigene Haltungen, Überzeugungen, TheorieverstĂ€ndnis sowie das eigene Verhalten bilden ein Kernelement der Erkenntnisgewinnung.

4. Praxistransfer
Der Lernprozess fordert die Teilnehmenden immer wieder auf, die Lerninhalte mit ihrer eigenen beruflichen Erfahrungswelt zu vergleichen und Folgerungen daraus abzuleiten. Methodisch erfolgt dies z.B. durch konkrete Transferaufgaben mit Bezug zur Praxis der Teilnehmenden, welche in der PrÀsenz- und/oder Nachbereitungsphase umgesetzt und reflektiert werden.

5. Zusammenarbeit
Die personalen und sozialen Kompetenzen werden durch den Austausch der Lernenden untereinander und mit den Lehrenden gefördert. Der Aufbau von Wissen wird so verglichen, ĂŒberprĂŒft, modifiziert und weiterentwickelt. Diese zentralen Aspekte fĂŒr erfolgreiches Lernen werden durch das Bilden von Lernpartnerschaften mit konkreten Austausch- und ReflexionsauftrĂ€gen unterstĂŒtzt, mittels gezielten und sorgfĂ€ltig geplanten Gruppenarbeiten, in Form von Projektarbeiten oder ganz generell mit kooperativen Lernmethoden bzw. kooperativ strukturierten Lernprozessen.